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Satzung

 § 1     Name, Sitz, Vereinsjahr

1.1.     Der Verein führt den Namen "Verein Türkischer AkademikerInnen", abgekürzt "VTA" und erhält nach Ein­tragung
            in das Vereinsre­gister den Zusatz "e. V.".

1.2.     Der Sitz des VTA ist Heidelberg.

1.3.     Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2     Zweck des Vereins

2.1.     Der Zweck des Vereins ist

            a) das Zusammenwirken aller geistigen Kräfte der Wissenschaft im Bewußtsein ethischer Verantwortung

            b) der Zusammenschluß türkischer AkademikerInnen und die Förderung ihrer technisch-wissenschaftliche
            und gesellschaftlichen Interessen;

            c) die Förderung des fachlichen und persönlichen Erfahrungsaus­tausches; 

            d) die Förderung der Völkerverständigung. 

 

2.2.    Diesem Zweck dient

 a) der Aufbau und die Pflege von Kontakten zwischen Aka­demikerInnen, die Entfaltung und Durchführung
 kul­tureller und sozialer Ak­tivitäten; 

b) die Zusammenarbeit mit anderen natürlichen und ju­ristischen Personen und Körperschaften vergleichbarer
Zielsetzung; 

c) die Erschließung der Einsatzmöglichkeiten von Aka­demi­kerInnen beim Technologieaustausch mit der Tür­kei
und anderen Län­dern, insbesondere der Bun­desrepublik Deutsch­land; 

d) die ideelle und materielle Unterstützung der AkademikerInnen und des akademischen Nachwuchses so­wie
wissenschaftlicher Arbeiten; 

e) die Ausführung beratender und gutachterlicher auf technischen und wissenschaftlichen Gebieten; 

f) die Durchführung von Vorträgen und Veranstaltungen sowie Herausgabe der Veröffentlichungen;

g) soziale und gesellschaftliche Arbeiten zur Förderung der Integration (Integration wird verstanden als das Leben
miteinander, unter Beibehaltung einer moralischer, ethischer, geistiger und kultureller Werte mit wachsender
gegenseitiger Tole­ranz und Ak­zeptanz)

h) der Verkauf von Büchern und elektronischen Datenträgern über das Internet, per Versand oder bei Aktionen oder
Veran­staltungen des Vereins, soweit sie mit dem kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Wirken des
Vereins in weitestem Sinne in Verbindung gebracht werden können und weder gegen Gesetze noch gegen die
Vereinssatzung verstoßen. 

 

2.3.   Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele im Sinne des Ge­meinnützigkeitsrechts
(Abgabenordnung, Gesetz vom 16.03.1976).

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsge­mäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhal­ten keine
Zuwendungen aus Mitteln des VTA. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des VTA fremd sind oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergü­tungen begünstigt werden. 

 

2.4.  Der Verein verfolgt keine parteipolitischen Ziele.

 

§ 3    Mittel

Dem VTA stehen für seine satzungsgemäßen Zwecke folgende Mittel zur Verfügung: 

a) Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge; 

b) Zuwendungen und Schenkungen; 

c) etwaige Zuschüsse aus Stadt-, Landes- und/oder Bundesmitteln; 

d) Erträge aus Arbeiten und Veranstaltungen des VTA. 

 

§ 4 Mitgliedschaft

4.1.    Das Aufnahmeverfahren für ordentliche, studierende und för­dernde Mitglieder ist wie folgt:

a) Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen. Die Aufnahme kann nur erfolgen, wenn die Beitrittserklärung mit
Unterschriften von zwei ordentlichen Mitgliedern versehen ist. 

b) über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahme-
erklärung durch den Vorstand und mit der Zahlung der Aufnahmegebühr sowie des Mit­gliedsbeitrages wirksam. 

c) Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. 

 

4.2.    Die Mitgliedschaft ist freiwillig und steht jeder der nachstehend bezeichneten natürlichen und juristischen Personen
            und Körperschaften frei:

a) Ordentliche Mitglieder
sind Absolventen oder Studierende einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule;

b) entfällt

c) Fördernde Mitglieder
sind natürliche und juristische Personen oder Körperschaften, die den VTA ideell und materiell fördern; 

d) Ehrenmitglieder
sind natürliche Personen, deren Ehrenmit­gliedschaft von einem ordentlichen Mitglied vorgeschlagen und von der
Mitgliederversammlung entschieden wird. 

 

4.3.    Nur ordentliche Mitglieder haben bei der Mitgliederversammlung das Stimmrecht.

 

4.4.    Personenbezogene Daten dürfen nur für satzungsge­mäße Zwecke verwendet werden.

 

4.5.    Ende der Mitgliedschaft

a)Jedes Mitglied kann seine Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief an den Verein mit sofortiger Wirkung
kündigen. Es besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Beiträge. 

b) Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tod des Mitgliedes, im Falle von juristischen Personen oder Körperschaften
mit deren Auflösung. 

 

4.6.    Ausschluß von Mitgliedern

           Die Mitglieder können durch den Vorstand ausgeschlossen werden bei

a) Satzungsverletzungen; 

b) Schädigung des Ansehens oder Interessen des VTA; 

c) bei Nichtzahlung des Mitgliedsbeitrages nach wiederholter Mahnung. 

           Gegen den Beschluß des Vorstandes kann das Mitglied innerhalb von 30 Tagen nach Zustellung beim Vorstand
           Berufung einlegen, über den end­gültigen Ausschluß entscheidet die Mitglieder­ver­samm­lung. 

           Das ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen An­spruch auf das Vermögen des VTA. Das Er­löschen
           der Mit­gliedschaft befreit das Mitglied nicht von bestehenden materiellen Verpflichtungen gegenüber dem VTA. 

 

§ 5     Gebühren und Beiträge 

5.1.    Die Höhe der Gebühren und Beiträge wird von der Mitgliederver­sammlung festgelegt.

5.2.    Aufnahmegebühren

a) Ordentliche Mitglieder entrichten eine einmalige Aufnahme­gebühr; 

b) Studierende, Fördernde und Ehrenmitglieder entrichten keine Aufnahmegebühren. 

5.3.    Mitgliedsbeiträge

a) Ordentliche Mitglieder leisten volle, Studierende Mitglie­der ermäßigte Beiträge. 

b) Fördernde und Ehrenmitglieder sind nicht beitrags­pflichtig. Jedoch ist ihnen freigestellt, Beiträge zu entrichten.
Die Höhe und Art der Beiträge lie­gen in ihrem eigenen Ermessen. 

c) Der Mitgliedsbeitrag ist am 01. Januar eines jeden Jahres fällig. Er kann in einzelnen Fällen auf An­trag eines Mitgliedes
und durch Beschluß des Vor­standes vermindert werden. 

 

§ 6     Organe des Vereins 

6.1.    Die Organe des VTA sind

a) Mitgliederversammlung

b) Vorstand

c) Rechnungsprüfer. 

6.2.    Die Mitglieder des Vorstandes müssen ordentliche Mitglieder des VTA sein und sind ehrenamtlich tätig.

 

§ 7    Mitgliederversammlung

 

7.1.    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

 

7.2.    Die Mitgliederversammlung besteht aus allen Mit­gliedern des Ver­eins.

 

7.3.    Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

a) die Entgegennahme

- des Jahresabschlußberichtes des Vorstandes sowie

- des Prüfungsberichtes der Rechnungsprüfer; 

b) die Entlastung des Vorstandes; 

c) Satzungsänderungen; 

d) die Beschlußfassung über sonstige Anträge; 

e) die Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer. 

 

7.4.    Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich im April unter Einhaltung einer Ladungs­frist von 30 Tagen
            und An­gabe der Tages­ordnung einzuberufen.

            Die Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied dem Vorstand schriftlich bekanntgegebene
            Adresse gerichtet ist. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, der auch die Tages­ordnung bestimmt. 

            Sofern Vereinsmitglieder wünschen, daß bestimmte Punkte auf die Tagesordnung gesetzt werden, haben sie dies
            dem Vorstand spätestens bis zum 31.12. des jeweiligen Jahres einzureichen. Der Vorstand hat solche Punkte in die
            Tagesordnung aufzunehmen, de­ren Aufnahme von minde­stens 5 Mitgliedern bean­tragt wird. 

 

7.5.    Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstands­vorsitzenden unter Angabe einer Tagesord­nung auf
            Antrag

            - des Vorstandes oder

            - der Rechnungsprüfer oder

            - von mindestens 1/5 der ordentlichen Mitglieder einzuberufen. 

            Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat spätestens 4 Wo­chen nach Zugang des Antrages, un­ter Einhaltung
            einer Ladungs­frist von 15 Tagen, stattzufinden. 

 

7.6.    Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend sind.

 

7.7.    Dringlichkeitsanträge, die nicht auf der Tagesord­nung stehen, kön­nen nur behandelt werden, wenn 1/4 der anwesenden
            Mitglie­der sich hier­für ausspre­chen.

 

7.8.    Bei Beschlüssen über Änderungen der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3 der ordentlichen Mitglieder er­forderlich.

 

7.9.    Die Mitgliederversammlung wählt eine Versammlungs­leitung, die sich zusammensetzt aus

- einem Vorsitzenden, 

- einem stellvertretenden Vorsitzenden und

- zwei Protokollführern, die gleichzeitig Stimmenzähler sind. 

 

§ 8 Vorstand

 

8.1.    Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und verwaltet die Finanzen.

 

8.2.    Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so wird ein Ersatzmitglied in den Vor­stand
            aufgenommen.

8.3.    Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 2/3 der Vor­standsmitglieder anwesend sind. Be­schlüsse werden
            mit einfacher Mehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvor­sitzenden.

            Über die gefaßten Beschlüsse sind Niederschriften anzufertigen, die von den anwesenden Vorstandsmitgliedern zu
            unterschreiben sind. 

 

8.4.    Der Vorstand besteht aus

- dem Vorstandsvorsitzenden

- dem 1. und 2. stellvertretenden Vorstandsvorsit­zenden, 

- dem Schatzmeister sowie

- drei weiteren Vorstandsmitgliedern. 

 

8.5.    Der Verein wird durch den Vorstandsvorsitzenden und den Schatz­meister sowie ein weiteres Vorstands­mitglied
            gemeinsam ver­treten.

 

8.6.    Der Vorstand wird durch Beschluß der Mitglieder­versammlung und durch geheime Wahl für die Dauer von zwei
           Jahren gewählt. Er bleibt bis zur sat­zungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.

           Alle Kandidaten müssen sich einzeln der Mitglie­derversammlung vorstellen. 

           Jedes ordentliche Mitglied kann auf dem Stimmzet­tel höchstens 7 Kandidaten wählen. Enthält ein Stimm­zettel mehr
           Namen, so ist der Stimmzettel un­gültig. 

            Die Vorstandsmitglieder (7) werden nach erreichter Stimmenzahl gewählt. 

            Die darauffolgenden drei Kan­didaten sind Ersatzmitglie­der. 

            Die Mitgliederversammlung wählt in einem zweiten Wahlgang den Vor­standsvorsitzenden sowie in einem dritten
            Wahlgang die beiden Stell­vertretenden Vor­standsvorsitzenden und anschließend den Schatzmei­ster aus den bereits
            gewählten Vorstandsmitglie­dern. 

 

8.7.    Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet mit dessen Ausscheiden aus dem Verein.

 

8.8.    Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Per­son vereinigt werden.

 

8.9.    Der Vorstand tritt in der Regel einmal im Monat zusammen. Un­ent­schuldigte Abwesenheit bei drei auf­einanderfolgenden
           regulä­ren Vor­standssitzungen wird als automatischer Rücktritt aus dem Vor­stand be­trachtet.

 

8.10.    Der Schatzmeister berät den Vorstand in Finanz- und Haus­haltsange­legenheiten. Er führt die Kassenbü­cher des VTA.

 

8.11.    Auf Beschluß des Vorstandes können zur Erfüllung der satzungsge­mäßen Zwecke Referate gebildet und aufgelöst
              werden. Re­feratsmitglieder müssen or­dentliche Mitglieder des VTA sein und sind ehren­amtlich tätig.

 

8.12.    Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist mit Wir­kung gegen Dritte in der Weise beschränkt (§ 26 Abs. 2, Satz 2 BGB),
              daß zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfü­gungen über Grund­stücke
             (und grundstücksgleiche Rechte) sowie au­ßerdem zur Aufnahme ei­nes Kredites von mehr als DM 10.000,-
             (i.W.: DM zehntausend) die Zu­stimmung der Mitglieder­ver­samm­lung erforder­lich ist.

 

§ 9     Rechnungsprüfer

 

9.1.    Die Rechnungsprüfer sind zwei ordentliche Mitglie­der und wer­den von der Mitgliederversammlung ge­wählt.

 

9.2.    Die Rechnungsprüfer haben die Aufgabe, den Jahresabschlußbe­richt des Vorstandes zu Überprüfen und einen
            Prüfungsbericht der Mitglieder­versamm­lung vorzulegen.

 

9.3.    Die Rechnungsprüfer sind jeder Zeit berechtigt, die Finanzen des VTA zu überprüfen und, wenn erfor­derlich, durch
            den Vor­stand eine au­ßerordent­liche Mitgliederversammlung einberufen zu lassen.

 

§ 10 Auflösung des Vereins

 

10.1.    Der Verein kann durch den Beschluß der Mitgliederversamm­lung, mit 2/3 Mehrheit der or­dentlichen Mit­glieder,
             aufgelöst wer­den.

 

10.2.    Sind weniger als 2/3 der gesamten ordentlichen Mitglieder anwesend, so kann frühestens 8 Wochen später eine neue
              Mitglieder­versammlung, ohne Rück­sicht auf die Anzahl der Stimmberechtigten, einen Beschluß über die Auflösung
              des VTA mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden ordentlichen Mit­glieder fassen.

              Auf diesen Punkt ist in der Einladung besonders hinzuweisen. 

 

10.3.    Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Weg­falls des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an eine
              gemeinnüt­zige Einrichtung, die von der Mitgliederversammlung festzulegen ist. Zuwendungen an Mitglieder des
              Vereins sind ausgeschlossen.
              Vor Ver­teilung des Vermö­gens ist die Zustimmung des ­Finanzamtes einzuholen.

 

Aufgenommen am 09. und 10. Oktober 1992

in alphabetischer Reihenfolge: 

Dipl. Chem.Dr. Abdulkadir Kılıç

Dipl. Ing.Adnan Özkan

Dipl. Volkswirt Amil Meriç

Dipl. Ing.Bekir Taşkın

Dipl. Ing.Kazım Tokur

Dipl. Kaufmann Muammer Kıran

Dipl. Ing.(grad.) Nedim Bildik

 

§ 4.2.a ) und b) wurden bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 11.10.1996 geändert. 

§ 2.2.h wurde bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 15.3.2007 hinzugefügt. 

§ 8.6 wurde bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 15.3.2007 geändert.